June Atkinson fragte eine Woche, nachdem ich den Wurf bei ihrer Tochter Janie betreuen geholfen hatte, ob ich bereits eine Wahl getroffen hätte, denn „if not, you will be in a terrible muddle“ …
Wie recht sie hatte! Bei all meinen Welpen von Holway oder Knowle Farm hatte ich größte Mühe, aus den homogenen Würfen einen einzigen herauszupicken. Damals entschied ich mich für Kipper und brachte ihn zu June zur “Besichtigung”… sie lebte nach einem Schlaganfall in einem Heim in Sherborne. Ich schob sie eine Runde durch die Gassen der Altstadt, wir plauderten über alte, beweglichere Zeiten und lachten über so manche Anekdote… unendlich dankbar und dennoch sehr wehmütig fuhr ich mit Kipper zurück zur Farm, im Kopf viele Szenen aus über 20 Jahren Freundschaft … Kipper sollte mein letzter reiner Holway sein.
Kippie und ich hatten die kleinen Notwendigkeiten der Zivilisation schnell besprochen und mit spielerischem Lenken und Leiten sowie sorgfältigem Trainingsaufbau ein fröhliches Miteinander geschaffen. So wechselte er bald in die Novice Klasse, eroberte die Welt des fortgeschrittenen Trainings, der größeren Genauigkeit, der weiteren Distanzen, der engeren Zusammenarbeit, aber auch der verlässlicheren Selbstständigkeit und erreichte wie seine Vorgänger schöne Erfolge in der Open.